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Öffnungszeiten

Die Bibliothek ist bei Unterrichtszeiten immer zugänglich, auch bei Abwesenheit der Bibliothekarin oder Lehrpersonen.   Ausleihen, Fragen oder Mitteilungen können in der aufliegenden Liste eintragen werden. Ihr werdet anschließend von uns kontaktiert.

Danke für die Zusammenarbeit

 

Anwesenheit Bibliothekarin oder Lehrpersonen

Montag, Mittwoch und Freitag
8:00 - 13:00 Uhr

Dienstag und Donnerstag
8:00 - 17:00 Uh

Bibliothekarin: Henriette Natalie Wohl
henriette-natalie.wohl@schule.suedtirol.it

 

Wirtschaftsfachoberschule Meran

Rennweg 3 - 39012 Meran    
Tel. 0473/237545
www.wfokafka.it
os-wfo.meran@schule.suedtirol.it

 

 

 

 

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WIR SIND KAFKA

Wirtschaftsfachoberschule „Franz Kafka“, Meran, der Name Franz Kafka ist eng mit unserer Schule verbunden. 2020 ist das „Kafka-Jahr“ in Meran, vor 100 Jahren war dieser große deutsche Schriftsteller zu Gast in der Kurstadt, hier hat er bedeutende literarische Akzente gesetzt, hier hat er seine Spuren hinterlassen.
Doch wer war Franz Kafka?
Wie kommt ein Schriftsteller aus Prag dazu, Namenspender für die deutschsprachige Handelsoberschule bzw. die heutige Wirtschaftsfachoberschule Meran zu sein? Prag? Dichter? WFO? Wie passt das zusammen?
Zunächst einmal: Zu Lebzeiten Franz Kafkas (1883-1924) gehörten sowohl Tirol als auch Tschechien (Böhmen) zur Habsburgermonarchie. Unsere Urgroßeltern reisten also im Inland, wenn sie von Bozen nach Prag fuhren, und umgekehrt natürlich auch. Aus Prag kamen damals viele „Touristen“ nach Meran, unter anderen auch Franz Kafka, der hier ein Lungenleiden auskurieren wollte, dem er schließlich doch erlag. Er wohnte im Frühjahr und Frühsommer 2020 in der Ottoburg in der Tobias-Brenner-Straße/Kreuzung Maiastraße.

Kafka war der Sohn eines Kaufmannes und einer Unternehmerstochter. Auch das verbindet ihn mit vielen Schülern der WFO, deren Eltern auch oft in der Wirtschaft tätig sind. Seine Eltern führten ein Geschäft mit Galanteriewaren, das ist ein veralteter Ausdruck für modische Accessoires.

Franz Kafka war zwar in Prag geboren worden und wuchs dort auf, seine Muttersprache war aber nicht Tschechisch, sondern Deutsch. Er gehörte damit – das verbindet ihn mit uns Südtirolern – einer sprachlichen Minderheit an, was in Böhmen damals nicht ungewöhnlich war. In Prag war ja 1348 immerhin auch die erste „deutsche“ Universität gegründet worden.

An dieser Universität hat Franz Kafka studiert. Nicht etwa Germanistik oder Philosophie, wie man es von einem Schriftsteller erwarten würde, nein, er studiert Jura, wie so viele Abgänger der ehemaligen Hob oder LeWiT bzw. WFO auch. Nach Abschluss seines Studiums praktizierte er für einige Zeit in einer Anwaltskanzlei und dann beim Gericht in Prag. Schließlich landete er bei der Generali-Versicherung und kurz darauf bei der Arbeiter-Unfall-Versicherungsanstalt.

Das war für viele Jahre sein Brotberuf, denn seine Neigung galt damals schon lange dem Schreiben.

Geschrieben hat Franz Kafka vor allem Parabeln (wo etwas wie ein Gleichnis), Erzählungen und Romane. In diesen Texten geht es um die unerbittlichen Mühlen des Gesetzes (Der Prozess), die undurchschaubare Bürokratie der Verwaltung (Das Schloss), die Ungerechtigkeit in Gesellschaft und Arbeitswelt (Der Verschollene). In seinen Werken bilden Staatsgewalt, Rechtsprechung, Verwaltung und Wirtschaft nicht selten den Hintergrund für die vordergründige Handlung.

Franz Kafkas Name ist zum Synonym für alles Undurchschaubare und Angsteinflößende geworden. Wenn eine Sache oder Situation „kafkaesk“ ist, dann erlebt man sie als rätselhaft, unheimlich und bedrohlich. In diesem Punkt, so hoffen wir, unterscheidet sich unsere Schulwelt an der WFO „Franz Kafka“ doch grundlegend von der literarischen Welt ihres Namengebers.

 



Die Verwandlung*

KAFKA – KINO in der WFO


 

28. Januar                                                                                                       29. Januar

8.00 Uhr Film in deutscher Sprache                                                                        8.00 Uhr Film in englischer Sprache

11.00 Uhr Film in englischer Sprache                                                                      11.00 Uhr Film in deutscher Sprache

Aula Magna
*Metamorphosis, 2012, Director: Chris Swanton

Ca. 500 Oberschülerinnen und Schüler aus ganz Meran haben den Film Metamorphosis in deutscher oder englischer Sprache gesehen.

Die Veranstaltung war ein Beitrag der WFO "Franz Kafka" in Zusammenarbeit mit dem Filmclub Meran im Rahmen des Kafka-Jahres 2020.

Zeitzeugen der Shoah zu Besuch an der WFO

Die Geschwister Bruno und Franca Avataneo, die Autorin Sabine Mayr (Mörderische Heimat, Verdrängte Lebensgeschichten jüdischer Familien in Bozen und Meran, ISBN: 978-88-7283-503-6) und Peter Langer, Bruder des verstorbenen Politikers Alexander Langer, deren Vater Primar im Sterzinger Krankenhaus war, sprachen gestern, am 27. Januar 2020, dem internationalen 75. Holocaust – Gedenktag über das Leben der verschleppten und ermordeten Verwandten, wie es dazu kam und warum es so wichtig ist, heute und für immer darüber zu sprechen, um zu verhindern, dass es jemals wieder dazu kommt.

Kafka Quiz

Besuch Südtiroler Hochschülerschaft


Heute, 14.01.2020, waren Astrid Pichler und ihre Kollegin Veronika von der Südtiroler Hochschülerschaft Bozen an unserer Schule und haben unseren Schülern und Schülerinnen der 5. Klassen, welche anschließend studieren möchten, wichtige Informationen zukommen lassen. Sollte jemand die Veranstaltung verpasst haben, kann man sich jederzeit,
auch ohne Termin, an die Zentrale in Bozen wenden: https://www.asus.sh

 

Unser Stammtisch findet für Interessierte jeden zweiten Freitag nach der Pause statt. Besprochen werden aktuelle Themen zu Politik und Wirtschaft.Stammtisch

Wisst ihr eigentlich, dass ihr Autoreifen kaut, wenn ihr Kaugummi kaut?
Die Umweltaktivistin Maggy Gschnitzer zu Gast an der WFO

 


Kafka, fertig, los...! Das Kafkajahr 2020 beginnt. Unsere Vorbereitungen laufen, lasst Euch überraschen!

Landesrat Achammer Palais Mamming Bozen

Mediathek - Großes Audit bestanden!
Zertifikatverleihung über das große Audit heute, am 17. Oktober 2919, im Palais Widmann durch Landesrat Philipp Achammer. Damit erhält unsere Mediatheksarbeit das höchste Qualitätszertifikat! Herzlichen Dank an Natalie Pagliara, Veronika Spögler, Henriette Wohl und das gesamte Mediatheksteam! Für uns eine Anerkennung und ein Ansporn, am Ball zu bleiben!#wfokafkamediathek #wfokafkaauszeichung